Die Gemeinschafts- und Betriebsgastronomie steht vor einem Wandel: Gäste erwarten schnelle, reibungsloseAbläufe, während Betreiber gleichzeitig Effizienz, Transparenz und einfache Prozesse sicherstellen müssen. Besonders der Checkout rückt dabei immer stärker in den Fokus. Auf der INTERGASTRA 2026 in Stuttgart zeigen qnips und avus, wie Self-Checkout in der Betriebsgastronomie neu gedacht wird – schneller, smarter und vollständig integriert.
Im Mittelpunkt steht ein nahtloses, warteschlangenfreies Checkout-Erlebnis, das RFID–Technologie mit digitalemGuthaben verbindet. Der Checkout wird dabei nicht als isolierte Lösung verstanden, sondern als Teil eines durchgängigenSystems: Angebunden an Nutzergruppen, Preisebenen und Budgets – direkt innerhalb der qnips Catering Plattform. Besucherinnen und Besucher erleben live, wie TechnologieechtenMehrwert schafft, wenn sie konsequent zusammengedacht wird.
Nahtloser Self-Checkout in der Mittagspause
Stellen Sie sich vor, Sie kommen in der Mittagspause in die Kantine. Zur Identifikationscannen Sie den QR–Code auf ihrem Tablett, sodass es sich automatisch mit Ihrem Nutzerprofil in der App identifiziert. Da jeder Teller mit einem RFID-Chip versehen ist, wird Ihr ausgewähltes Gericht automatisch zugeordnet. So weiß das System exakt, welche Speisen sich auf Ihrem Tablett befinden. Anschließend wird Ihr Tablett am Self-Checkout per RFID automatisch erkannt. Der Bezahlvorgang läuft im Hintergrund: Über Ihre qnips App wird Zahlung und digitalesGuthaben korrekt zugeordnet und abgebucht, während avus die Technologie von schnellen, reibungslosen Checkout ermöglicht. Durch diesen flüssigenAblauf entstehen keineWarteschlangen – die Mittagspause bleibt entspannt und planbar.
Erleben Sie den neuen Self-Checkout live:
INTERGASTRA 2026 | Messe Stuttgart
07.–11. Februar 2026
Stand:4D24
Fokus: Future of Self-Checkout · Digital Wallet · RFID · Nahtlose Systemintegration
Über qnips
qnips übernimmt in der Integration mit avus die zentrale Abrechnungs- und Steuerungsebene.Digitales Guthaben, Nutzergruppen und Preisebenen werden direkt mit dem RFID-basierten Self-Checkout verknüpft und in bestehende Cateringprozesse eingebunden. Der Checkout wird so Teil eines durchgängigen Systems statt einer isolierten Einzellösung.
Darüber hinaus ist qnips eine cloudbasierte digitale Catering-Plattform für Einkaufs-, Bezahl- und Kommunikationsprozesse in der Gemeinschafts- und Betriebsgastronomie. Sie ermöglicht unter anderem Vorbestellungen, digitale Menükommunikation sowie Marketing- und Bonusprogramme und lässt sich über Schnittstellen in bestehende Systeme integrieren. Auf der Intergastra 2026 zeigt qnips, wie sich moderne Self-Checkout-Lösungen nahtlos in diese Plattform einfügen.
Über avus Gastro GmbH
avus Gastro GmbH entwickelt digitale Lösungen für die Betriebsgastronomie mit Fokus auf Effizienz, Automatisierung und Nutzerfreundlichkeit. Mit der pay easy Technologie und RFID–basierterErkennung schafft avus die technologischeGrundlage für einen modernenSelf-CheckoutohneWartezeiten. In Kombination mit qnips entsteht ein System, das Bezahlvorgänge beschleunigt und gleichzeitig höchste Transparenz für Betreiber bietet. Auf der Intergastra wird diese Zusammenarbeit erstmals live präsentiert.
Digitale Erwartungen enden nicht an der Kantinentür
DigitaleServices sind längst fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Doch gerade in der Mittagspause sah die Realität vieler Betriebsrestaurants lange anders aus: Mitarbeiterausweise, Bargeld, manuelleProzesse und wenigTransparenz für die Gäste.
Sodexo erkannte diesen Bruch früh: RitaIlligen, DigitalDirectorGermany bei Sodexo, bringt es auf den Punkt:
„Wir möchten das Betriebsrestaurant zu einem integrativen Bestandteil eines modernen, digitalen Arbeitsplatzes machen.“
Ziel war es daher, ein nutzerzentriertes, effizientes und jederzeit verfügbares Bezahlerlebnis zu schaffen – flexibel genug, um an unterschiedlichste Standorte und Bedürfnisse angepasst zu werden.
Die Lösung: digitales Bezahlen
Mit Everyday Pay entwickelte Sodexo gemeinsam mit qnips einen zentralen digitalen Payment-Baustein, der nahtlos in die Everyday App integriert ist. Damit wird der Bezahlprozess nicht nur digitalisiert, sondern konsequentvereinfacht. Neben den Paymentlösungenbietet die AppMenüanzeigen, Allergene, Kundenfeedback, sowie die Anzeige von Content und News.
Im Mittelpunkt steht die integrierte Paymentlösung in der App, mit der Mitarbeitende:
Guthabenjederzeit in der App oder an der Kasseaufladen oder zurückbuchen können
Den QR–Code in der App öffnen: Dieser wird anschließend an der Kassegescannt und das Guthaben wird automatischabgezogen
Moderne Zahlungsarten wie Kreditkarte, ApplePay und GooglePay nutzen
In der App, an der Kasse oder am Automatenbezahlen können
ReibungslosenBezahlprozess an der Kasse durch das kontaktloseBezahlen durchlaufen
Transaktionenjederzeit in der Appeinsehen können
Der Fokus lag dabei nie auf Technologie um ihrer selbst willen. Vielmehr geht es darum, echteMehrwerte im Alltag zu schaffen.
Rita Illigen beschreibt diesen Ansatz so:
„Technologie ist kein Selbstzweck. Sie soll den Alltag der Nutzerinnen wirklich erleichtern.“
Umsetzung & Rollout: Schritt für Schritt zur Skalierung
Die Einführung von EverydayPayerfolgte bewusst schrittweise. Zunächst wurde die Lösung in ausgewähltenBetriebsrestaurantspilotiert. Nutzerfeedbackspielte dabei eine zentraleRolle und floss kontinuierlich in die Optimierung der Anwendung ein.
Nach dieser Testphase folgte der Rollout auf weitereStandorte – mit einem klarenFokus auf Skalierbarkeit, Stabilität und einfache Integration. Begleitend dazu setzte Sodexo auf:
Gezielte Schulungen vor Ort
Klare Kommunikationsmaßnahmen für Mitarbeitende
Technische Standardisierung für einen reibungslosen Betrieb
Gerade die Modularität der Lösung erwies sich als entscheidender Erfolgsfaktor.
„Nicht jeder Standort ist gleich – unsere digitalen Module passen sich den Anforderungen an Standort, Belegschaft und Kultur an.Unsere Aufgabe ist es, modulare, skalierbare und vor allem durchdachte Lösungen anzubieten – so wie Everyday Pay. “, so Illigen.
Die Vorteile von Everyday Pay für Sodexo – und für alle Beteiligten
Die Einführung von Everyday Pay bringt für die Gäste sowie für das Küchenteam gleich mehrerestrategischeVorteile mit sich:
Effizientere Abläufe
Durch die Reduzierung von Bargeldhandlingsinkt der administrativeAufwand erheblich. Gleichzeitig beschleunigendigitaleKassenprozesse den Bezahlvorgang – Wartezeitenverkürzen sich spürbar.
Höhere Nutzerzufriedenheit
Ein intuitives, modernes Payment–Erlebnissteigert die Attraktivität des Betriebsrestaurants deutlich. Unternehmenprofitieren davon auch auf Arbeitgeberseite: Digitale Services wie Everyday Pay stärken das EmployerBranding.
Datenbasierte Optimierung
DigitaleZahlungen ermöglichen wertvolleEinblicke, etwa zu Besuchsfrequenzen, Peak–Zeiten oder Speisepräferenzen. Diese Daten bilden die Grundlage für präziserePlanung, optimierteSpeisepläne und effizientereProzesse.
Erfolgreiche Digitalisierung durch Nutzerfokus
Ein klarer Fokus auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden macht digitaleTransformationwirksam und nachhaltig. Wer versteht, wieMitarbeitende ihre Pausenerlebenmöchten, kann digitaleLösungengezieltauswählen und einsetzen. Dadurch wird Digitalisierung nicht zum Selbstzweck, sondern steigertAkzeptanz, Nutzung und Zufriedenheit – und schafft so echtenMehrwert für Unternehmen und Mitarbeitende gleichermaßen
Fazit: Everyday Pay ist mehr als nur Bezahlen
Everyday Pay digitalisiert nicht nur den Bezahlvorgang – es verändert das gesamteErlebnis im Betriebsrestaurant. Prozesse werden schneller und effizienter, Nutzer*innenprofitieren von mehr Komfort und Transparenz, und Unternehmenschaffen einen weiteren digitalenTouchpoint im Arbeitsalltag.
Für Sodexo bedeutet das: mehr Effizienz, mehrKundenzufriedenheit und eine klareDifferenzierung im Markt.
Zentrale Datenverwaltung & Kommunikation spart Kosten und steigert die Qualität
Der Spagat zwischen wechselnden Speiseplänen, Aktionen und individuellen Gästewünschen wird Tag für Tag anspruchsvoller. Ihre Gäste erwarten verlässliche Infos zu den Zutaten und Allergenen, dazu ein bebildertes Speisenangebot, das sie rund um die Uhr einsehen können – Ihnen fallen sicher noch viele weitere Wünsche ein. Gleichzeitig steigt der Kostendruck. Sie müssen mit knappen Ressourcen effizient wirtschaften. Wo bleibt da noch Zeit für Datenverwaltung, alle News, Tagesangebote und Speisepläne attraktiv und pünktlich für alle Kanäle aufzubereiten?
Genau darum geht es in diesem Praxisbericht.
Erfahren Sie, wie das Team um Andreas Voßmöller, Geschäftsführer der Evonik Catering Service GmbH, diese Herausforderungen gemeinsam mit qnips und Matilda FoodTech gelöst hat. Lassen Sie sich inspirieren!
Zwischen Gästewünschen und Alltagsstress – die Herausforderung von Datenverwaltung in der Betriebsgastronomie
Wenn Sie in der Betriebsgastronomie Verantwortung tragen, kennen Sie die tägliche Gratwanderung zwischen Gästewünschen und Kostendruck. Gerade bei Evonik mit 17 Betriebsrestaurants in ganz Deutschland wurde immer deutlicher: Wenn wir so weitermachen, riskieren wir fehlerhafte Infos, überlastete Teams und verärgerte Gäste. Genau diesen Punkt wollte Evonik nicht erreichen und hat gehandelt.
„Irgendwann war klar: Der manuelle Aufwand ist zu groß. So konnte es nicht weitergehen, wir mussten reagieren und uns zukunftssicher ausrichten“ [Oliver Schoiber, Leiter Operation Standorte]
Typische Probleme:
Speisepläne, Aktionen und News mussten mehrfach – oft sogar zeitgleich – in verschiedene Systeme und Kanäle eingepflegt werden. Wer einen Fehler macht, sorgt ungewollt für Verwirrung beim Gast.
Allergene, Inhaltsstoffe und Nachhaltigkeitsdaten wurden ständig manuell nachgepflegt. Die Sorge, dass bei einer kurzfristigen Änderung irgendwo etwas vergessen wird, war ständiger Begleiter.
Änderungen an Gerichten oder Aktionen – etwa bei kurzfristigen Lieferengpässen – sorgten für sofort Hektik: Ist die Info überall aktuell? Oder steht irgendwo noch das Falsche?
Die Abstimmung im Team war ein Dauerbrenner: Wer hat was schon aktualisiert? Wer ist für welchen Kanal verantwortlich? Das kostet Zeit, Nerven und sorgt für weitere Unsicherheit.
Routineaufgaben blockierten wertvolle Ressourcen. Was also tun, wenn der manuelle Aufwand zu groß wird und der Überblick verloren geht?
Digitale Datenverwaltung statt Datenchaos – die Lösung
Das Team von Evonik hatte von Anfang an im Blick, dass nur ein integriertes, ganzheitliches Gesamtkonzept die notwendigen Verbesserungen nachhaltig sicherstellen kann. Statt separater Insellösungen braucht es eine digitale Strategie, die alles automatisiert zusammenführt: Vom Speiseplan bis zum Gästeservice, an jedem Standort.
Evonik setzte dabei auf das Tandem aus qnips & Matilda FoodTech. Die innovative Kombination aus smarter, zentraler Datenverwaltung und modernster Multichannel-Kommunikation passte perfekt zu den eigenen Anforderungen.
„Wir wollten eine Lösung, die bisher lokal und dadurch redundant durchgeführte Aufgaben durch ein einheitliches System mit vielen Automatismen ersetzt, um uns so im Alltag wirklich zu entlasten. Sie sollte gleichzeitig die Sicherheit und Verlässlichkeit der Daten, insbesondere bei der Auslobung, erhöhen und gewährleisten. Und uns eine möglichst große Flexibilität bei der Auswahl der Ausgabekanäle und deren Gestaltung geben. [Kai Brzoska, Business Support]
Vorteile Synergie – Das Besondere an dieser Zusammenarbeit
Das Evonik-Projekt beweist einmal wieder, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile: Dank zweier spezialisierter Lösungen, die optimal aufeinander abgestimmt sind, hat Evonik seine anspruchsvolle Betriebsgastronomie zeitgemäß im Griff.
Wesentliche Lösungen & Stärken zur Datenverwaltung auf einen Blick
qnipsPlattform
Matilda FoodTech
✅ App und Catering-Portal im Corporate Design
✅ Multichannel-Ausspielung: Web-App, Touch-Device, Digital Signage, PDF Print, Native App
✅ Mehrsprachigkeit, gezielte und flexible Ausspielung von Menüs und Push-Benachrichtigungen Kunden-Feedback, Bewertung und Umfragen
✅ Digitale Menüplanung inklusive Allergene, Zusatz- und Inhaltsstoffe und Nachhaltigkeitsdaten (CO₂)
✅ Kalkulation mit automatisch aktualisierten Preislisten
✅ Kostenoptimierung durch Bestpreis-Überblick und transparente Kostenkontrolle
✅ Zentrale Datenpflege und automatische Übergabe der Menüdaten an qnips
Wesentliche Vorteile für Evonik:
Sicherheit: Matilda integriert alle Allergene, Zusatz- und Inhaltsstoffe sowie Nachhaltigkeitswerte an einem Ort, so gibt es Rückverfolgbarkeit und Anpassung auf Knopfdruck.
Effizienz: Matilda stellt alle Speiseplandaten zentral bereit. qnips importiert diese automatisiert, bereitet sie für alle Kanäle auf und spielt sie aktuell und markenkonform an jeden gewünschten Touchpoint aus. Einmal gepflegt, überall einheitlich sichtbar.
Sichtbarkeit: Ob auf dem Monitor in der Kantine, der App, am Terminal oder als PDF, alle Informationen sind aktuell, einheitlich und für Gäste sowie Teams sofort verfügbar.
Fazit: Was hat sich für Evonik verändert?
Von der zentralen Plattform profitieren Management, Backoffice, Küche und Service gleichermaßen. Der Erfolg ist messbar:
Rund 50 % weniger Zeitaufwand bei der Pflege und Veröffentlichung von Speiseplänen, News und Aktionen entlasten die Teams spürbar. Fehler in der Kommunikation gehören praktisch der Vergangenheit an, denn alle Informationen sind immer aktuell und stimmen auf jedem Kanal. Gäste finden jetzt jederzeit klare Infos zu Allergenen und Zusatzstoffen, Aktionen und Angeboten, ganz gleich ob am Display, in der App oder am Terminal. Auch eröffnen die App und das Portal dem Kunden die Möglichkeit, Feedback zu geben, Gerichte zu bewerten und an Umfragen teilzunehmen. Push-Benachrichtigungen und aktuelle Tagesangebote landen direkt beim Gast. Zusätzlich haben die Teams wieder mehr Zeit für das, was wirklich zählt: Kreative Ideen und erstklassigen Service.
VORHER
NACHHER
➡️ viele doppelte Arbeitsschritte
✅ einmal gepflegt, überall sichtbar
➡️ fehleranfällige Übertragungen
✅ automatischer, sicherer Datentransfer
➡️ umständliche Änderungen
✅ Anpassungen sofort live
➡️ unübersichtliche Kommunikation
✅ alles zentral gesteuert
„Unser Alltag ist einfacher und effizienter aber vor allem auch sicherer geworden. Unsere Mitarbeiter als auch unsere Kunden haben die neuen Lösungen von Anfang an positiv aufgenommen.“ [Andreas Voßmöller, Vorsitzender der Geschäftsführung]
Was können Sie daraus für Ihr Projekt mitnehmen? Hier finden Sie nützliche Tipps für Ihre Digitalisierung:
Binden Sie alle Beteiligten so früh wie möglich ein. Praxisnah definierte Ziele führen zu besseren Lösungen.
Hinterlegen Sie alle Anforderungen mit Alltagsszenarien: So entsteht ein System, das im echten Betrieb funktioniert.
Setzen Sie auf Systeme mit echten Schnittstellen und automatischer Datenweitergabe – nur so gibt es keine doppelten Handgriffe mehr.
Testen Sie früh und rollen Sie schrittweise aus: Fehler lassen sich so stressfrei beheben.
Suchen Sie Partner, die die Abläufe und Herausforderungen in der Gemeinschaftsverpflegung wirklich verstehen. Das spart Zeit, Kosten und Nerven.
Lust auf weniger Aufwand und mehr Übersicht? Starten Sie jetzt Ihr eigenes Digitalprojekt. Die kostenlose Demo ist Ihr erster Schritt!
Wie führende Caterer mit qnips flexible Zuschussmodelle für die Betriebsgastronomie einführen
In dieser Fallstudie erfahren Sie, wie führende Betriebscaterer die qnips Catering Plattform nutzen, um Mitarbeitersubventionen und -zuschüsse an verschiedenen Arbeitsstätten zu digitalisieren. Sie zeigt, wie ein flexibles, appbasiertes System die Verwaltung vereinfacht, die Einhaltung der Steuervorschriften gewährleistet und das Erlebnis der Gäste in Betriebsrestaurants verbessert.
Was sind digitale Mitarbeitersubventionen in der Gemeinschaftsverpflegung?
Es handelt sich um einen vordefinierten täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Zuschuss, den Mitarbeitende für den Kauf von Mahlzeiten in einer Betriebskantine verwenden können. Mit dem qnips-Zuschusssystem können Caterer und Arbeitgeber diese Zuschüsse digital konfigurieren, die Einlösung automatisieren und die Nutzung in Echtzeit überwachen – und das alles auf einer einzigen Plattform.
Die Herausforderung: Mehr Flexibilität und Transparenz bei digitalenMitarbeitersubventionen
Immer mehr Unternehmen möchten ihren Mitarbeitenden digitale und transparente Essenszuschüsse anbieten und das mit minimalem administrativem Aufwand. In vielen Betrieben werden Zuschüsse jedoch noch manuell oder uneinheitlich verwaltet, was zu aufwendigen Prozessen und begrenzter Flexibilität führt.
Caterer stehen daher vor einer zentralen Frage: Wie lassen sich Mitarbeitersubventionen effizient über mehrere Standorte hinweg verwalten und gleichzeitig ein nahtloses Gästeerlebnis bieten?
Die Lösung: Ein modulares System für digitale Mitarbeitersubventionen
Mit der qnips Catering Plattform können Caterer Essenszuschüsse direkt in ihrem digitalen Ökosystem gestalten. Das Allowance-Feature für App und Web bietet flexible Konfigurationsmöglichkeiten, wie feste Budgets pro Tag, Woche oder Monat bis hin zur gezielten Subvention bestimmter Produktgruppen oder Artikel. Zuschüsse können zudem bestimmten Nutzergruppen wie Mitarbeitenden, Gästen oder Auszubildenden zugewiesen werden und sind über alle digitalen Touchpoints hinweg – wie Web und App – nahtlos einlösbar.
Digitale Mitarbeitersubventionen in der Praxis: Ein skalierbares Modell für globale Catering-Anbieter
In diesem Best Practice führte ein internationaler Caterer ein tägliches Subventionsmodell ein. Die Mitarbeitenden erhalten dabei eine kostenlose Hauptmahlzeit pro Tag, die sie verbindlich über die App vorbestellen müssen. Die Preise werden bewusst nicht angezeigt, um den Fokus auf den Benefit und das Essen statt auf den Preis zu legen. Eine zweite Bestellung am selben Tag wird automatisch unterbunden, um eine einheitliche Nutzung sicherzustellen.
Im Mittelpunkt dieses Subventionsmodells steht die digitale Vorbestellung über die App, in der die Nutzer:innen täglich ihr Gericht auswählen können. Der Prozess beginnt mit einer Einladung zur App-Nutzung. Die Mitarbeitenden erhalten eine E-Mail mit der Aufforderung, ihr Konto zu aktivieren. Erst nach erfolgreicher Aktivierung wird das tägliche Budget freigeschaltet, das zur kostenlosen Mahlzeit berechtigt.
Sobald das Allowance-System aktiv ist, gelten folgende Regeln:
Eine Mahlzeit pro Tag kann bestellt werden; weitere Bestellungen sind nicht möglich.
Nach der Bestellung wird der Button zur Auswahl weiterer Gerichte automatisch deaktiviert.
Bestellungen sind ausschließlich über die App möglich.
Die Ausgabe erfolgt über einen QR-Code zur gewählten Abholzeit in der Kantine.
Diese Logik kann an spezielle Standorte oder lokale Regelungen angepasst werden. So kann beispielsweise eingestellt werden, dass weitere Käufe mit Karte möglich sind, sobald das Subventionsbudget aufgebraucht ist – steuerbar über das qnips Dashboard.
Vorteile auf einen Blick
Mitarbeitende:
Einfaches, transparentes und digitales Benefit-Erlebnis
Bequeme Vorbestellung und Zahlung per App oder Mitarbeitendenkarte
Fokus auf das Essen – nicht auf den Preis
Caterer:
Vollautomatisiertes Zuschussmanagement und Reporting
Keine manuelle Kontrolle oder Nachbearbeitung erforderlich
Skalierbare Lösung für mehrere Standorte und Kundengruppen
Arbeitgeber:
Steuerkonforme Essenszuschüsse
Stärkung von Employer Branding und Mitarbeiterzufriedenheit
Nahtlose Integration in bestehende Catering-Infrastrukturen
Warum qnips für digitale Mitarbeiter-subventionen nutzen?
Das qnips Allowance-Feature zeigt, wie digitale Tools komplexe Leistungsstrukturen in der Gemeinschaftsverpflegung vereinfachen können. Von Tageszuschüssen bis hin zu kategoriebasierten Zuschüssen können Caterer maßgeschneiderte, steuerkonforme Mitarbeitersubventionen anbieten, die für Mitarbeitende transparent, für Betreiber:innen effizient und für zukünftige Anforderungen skalierbar sind.
Mit dem Ziel, die digitale Betriebsgastronomie kontinuierlich weiterzuentwickeln, haben wir die qnips App für Android und iOS vollständig überarbeitet. Das neue qnips App Redesign verbindet modernes UI/UX-Design, Barrierefreiheit und die neuesten qnips-Funktionen – für ein intuitives, schnelles und markenstarkes Nutzererlebnis. Unser Ziel ist eine App, die Spaß macht, Zeit spart und den digitalen Kantinenalltag noch einfacher gestaltet.
Warum wir die qnips App neu gedacht haben
Die digitalen Essenswelten verändern sich rasant. Gäste erwarten einfache, personalisierte Abläufe, während Betreiber flexible, zukunftssichere Tools wünschen. Deshalb war klar: Die qnips-App braucht ein Design, das ästhetisch, funktional und zukunftsfähig ist.
Wir haben:
das App-Design vollständig neu konzipiert,
Android und iOS strukturell vereinheitlicht,
Feedback von Kunden und Gästen integriert und
einige Features verbessert oder ergänzt, etwa Cross-Selling, Mitarbeitersubventionen oder neue Loyalty-Funktionen.
So bleibt die App der zentrale Touchpoint für die moderne Betriebsgastronomie und das zentrale Begleittool für ihre Gäste.
Was ist neu im qnips App Redesign? Die wichtigsten Highlights im Überblick
Die qnips App wurde in allen Bereichen überarbeitet – vom Homescreen über den Bestellprozess bis hin zu Loyalty- und Subventionsfunktionen. Das Ergebnis ist eine App, die sich schneller bedienen, besser lesen und individueller gestalten lässt. Neben dem neuen Look bringt das Redesign auch technische Verbesserungen mit sich: Dank optimierter Datenbankabfragen, verbesserter Synchronisationsmechanismen und stabilerer Ladegeschwindigkeiten läuft die App nun spürbar flüssiger und noch zuverlässiger.
„Uns war wichtig, nicht nur das Design zu modernisieren, sondern auch die Technik auf einen neuen Stand zu bringen – vor allem in den Backend-Abfragen auf beiden Plattformen”, betont Tobias Frank, Team Lead Produkt bei qnips. “So können wir künftig deutlich schneller und effizienter weiterentwickeln, ohne durch Altlasten gebremst zu werden”
So profitieren Gäste und Betreiber sowohl visuell als auch in puncto Performance und Stabilität. Im Folgenden erläutern wir Ihnen beispielhaft einige der relevanten Änderungen:
1. Ein Homescreen, der Lust auf die Mittagspause macht
Der neue Homescreen zeigt alle Inhalte in einem modularen Kachel-Layout. So können Funktionen wie Speiseplan, Bestellungen, digitales Guthaben oder Loyalty-Programme flexibel aktiviert werden – ohne das Gesamtbild zu verändern. Die neue Navigationsleiste mit ausklappbarer Seitenliste ermöglicht eine intuitive Bedienung. Gäste finden schneller, was sie suchen – vom Lieblingsgericht bis zur letzten Transaktion.
Der Bestellprozess wurde auf Basis realer Nutzererfahrungen optimiert. Ein sichtbarer Hinweis auf aktive Filter ist beispielsweise neu. Damit behalten Gäste ihre Präferenzen während der gesamten Bestellung im Blick. Im Warenkorb sorgt ein Ampelsystem für volle Transparenz: Grüne Komponenten wurden hinzugefügt, rote abgewählt.
„Unser Ziel war es, die Usability für alle Funktionen zu erhöhen und bestehende Features sichtbarer zu machen – ohne etwas zu verlieren, das unsere Kunden über die Jahre schätzen gelernt haben“, erklärt Tobias.
3. Loyalty & Subventionen: mehr Überblick, mehr Motivation
Wir haben es schwarz auf weiß: Treue zahlt sich aus. Und das neue Design macht das sichtbar. Der überarbeitete Loyalty-Bereich präsentiert Stempelkarten, Treuepunkte und Mitarbeitervorteile nun klar gegliedert und leicht verständlich. Dank unserer neuen Filterfunktion finden Ihre Gäste verschiedene Loyalty-Arten jetzt noch schneller. Informationen zu Mitarbeitersubventionen (z. B. Zuschüsse zum Mittagessen) sind nun in einem eigenen Bereich übersichtlicher und leichter zugänglich.
4. Barrierefreiheit als Standard
Barrierefreiheit ist mehr als eine gesetzliche Verpflichtung – sie ist ein Ausdruck von Respekt und Zukunftsfähigkeit. Sie fordert – und fördert: Innovation, Nutzerzentrierung und soziale Verantwortung. Darum entspricht das neue App-Design den aktuellen Barrierefreiheitsstandards (BFSG) mit beispielsweise angepassten Farbkontrasten, Schriftgrößen und Screenreaderkompitabilität.
5. Ein App Redesign, das Marken digital stärkt
Die qnips App ist mehr als eine Anwendung – sie ist Teil der Markenidentität unserer Kunden. Deshalb passt sich das neue Design als Whitelabel noch stärker an die Corporate Identity jedes Unternehmens an. Hintergrundfarben sind jetzt abgestufte Varianten der Kundenfarbe. Dynamisches Theming (nach Android Material Design oder iOS Guidelines) sorgt für eine immersive Markenwelt. Das neue Onboarding beispielsweise mit Animationen und Farbübergängen macht den Start in die App lebendiger und emotionaler.
„Auf dem Weg dahin haben wir natürlich auch ein paar kleine Spielereien und schöne Designupdates eingebaut – Stichwort Animationen. Das macht die Nutzung einfach lebendiger und moderner “, ergänzt Tobias.
6. UI/UX im Fokus – Design, das begeistert
Unser Redesign folgt den wichtigsten Design-Guidelines von Android und iOS. Ziel war es, eine App zu schaffen, die nicht nur gut aussieht, sondern sich auch gut anfühlt. Klare Strukturen, logische Navigation und harmonische Farbakzente sorgen für ein hochwertiges Nutzererlebnis. Denn: Nur intuitive Technologie schafft echte Begeisterung.
Ein Redesign, das Zukunft gestaltet
Das neue qnips App Design ist mehr als eine optische Neuerung. Es ist ein klares Bekenntnis zu unserer Vision: digitale Betriebsgastronomie, die einfach, effizient und begeisternd ist. Mit einer stabilen technologischen Basis, starken Markenintegration und einer durchdachten User Experience schafft das Redesign die Grundlage für kommende Innovationen.
„Unser Anspruch war es, ein sowohl nach außen als auch nach innen modernes App-Konstrukt zu schaffen – im Design und in der Technik. Ein Fundament, auf dem sich neue Features künftig deutlich schneller und stringenter entwickeln lassen. Das war wirklich eine Mammutaufgabe – rund fünf Jahre in the making. Aber das Ergebnis zeigt, wie sehr sich dieser Aufwand gelohnt hat“, fasst Tobias zusammen.
Der Rollout startet schrittweise im Laufe des Jahres 2025. Bestehende Kunden werden automatisch auf das neue Design umgestellt – ohne zusätzliche Kosten, Aufwand oder Ausfallzeiten. Das Redesign kann auf Wunsch zunächst von ausgewählten Nutzergruppen getestet werden, bevor es vollständig ausgerollt wird. Erst nach der Freigabe durch den Kunden erfolgt das finale Update.
Können wir den Zeitpunkt der Umstellung selbst bestimmen?
Ja. Wir möchten sicherstellen, dass unsere Kunden genügend Vorbereitungszeit für interne Kommunikation und Gastinformation haben. Darum erfolgt die Umstellung erst nach Ihrem OK – flexibel und planbar.
Müssen Standorte nach dem Update neu freigeschaltet werden?
Nein. Der Umstieg auf das Redesign hat keinen Einfluss auf die Freischaltung. Alle bestehenden Zugänge und Nutzerkonten, sowie die Freischaltung von Standorten je Nutzer bleiben unverändert bestehen. Gäste können die App wie gewohnt nutzen – nur eben mit neuem, modernem Design.
Was bringt das neue Design im Alltag?
Ein klar strukturierter Homescreen, vereinfachte Navigation und ein optimierter Bestellprozess sorgen dafür, dass Gäste schneller bestellen und mehr Freude an der Nutzung haben. Für Betreiber bedeutet das: weniger Rückfragen, höhere Zufriedenheit und effizientere Abläufe – besonders zu Stoßzeiten.
Warum lohnt sich das Redesign für Betreiber?
Das Update verbessert nicht nur die Nutzererfahrung, sondern auch die Wirkung der App als Kommunikations- und Markenplattform. Ein übersichtliches Loyalty-System steigert die Nutzung von Stempelkarten und Subventionen – und damit direkt Bindung und Umsatz.
Was bedeutet die Barrierefreiheit für Nutzer:innen?
Das neue Design erfüllt die Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) und sorgt durch angepasste Kontraste, Schriftgrößen und Screenreader-Kompatibilität für digitale Teilhabe. So bleibt die App für alle zugänglich – unabhängig von Sehvermögen, Gerät oder Nutzungssituation.
Wie kann ich das neue Design live erleben?
Sie möchten sehen, wie das neue App Design aussieht oder wann Ihr Standort umgestellt wird? Dann sprechen Sie mit Ihrem Ansprechpartner bei qnips, buchen Sie eine unverbindliche Online-Demo oder folgen Sie uns auf LinkedIn, um kein Update zu verpassen.
Die Digitalisierungverändert nicht nur die Art, wie wir kommunizieren oder einkaufen – sie revolutioniert auch die Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Mit dem NFC (Near Field Communication) E-Paper von qnips bieten wir die Scan & GoLösung, die Effizienz, Gästeerlebnis und Nachhaltigkeit miteinander verbindet.
Es ist mehr als nur ein digitales Preisschild. Wieso E-Paper?
Traditionelle Preisschilder müssen regelmäßig ausgedruckt, ausgetauscht und manuell kontrolliert werden. Das kostetZeit, verursachtFehler und führt langfristig zu enormemPapierverbrauch. Mit E-Paper-Displays gehören diese Probleme der Vergangenheit an:
Verfügbarkeit der Dashboard Daten: Durch die Schnittstelle zur Warenwirtschaft stehen die relevanten Daten für Sie im qnips Dashboard zur Verfügung – somit können Daten an die einzelnen E-Paper Displays ausgespielt werden.
Digitale Aktualisierung in Sekunden – alle Inhalte lassen sich für Sie zentral über das qnips Dashboard anpassen.
Maximale Flexibilität – ob Preise, Allergene, Nährwerte oder Tagesangebote – alles wird präzise und gut sichtbar dargestellt.
Nachhaltigkeit im Fokus – durch den Verzicht auf Papier und Druckmaterialien wird nicht nur Abfall reduziert, sondern auch die Umwelt geschont.
Bestellprozess: Gäste scannen das digitale Preisschild, das Produkt landet automatisch im Warenkorb und kann direkt mobil bezahlt werden.
So funktioniert’s
qnips ermöglicht eine einfache Integration von Scan& Go in Ihre Kantinenprozesse:
Gäste können die Schilder mit ihrem Smartphone antippen, das gewünschteProdukt landet automatisch im Warenkorb der App, ohne dass es manuellausgewählt werden muss. Anschließend haben Sie die Möglichkeit auszuwählen, ob Sie mobil mit digitalemGuthaben, PaymentServiceProvider, Kredit oder DebitKarten bezahlen möchten, sodass theoretisch keineklassischeKasse mehr benötigt wird. Das Ergebnis: ein nahtloser, digitalerBestell– & Zahlungsprozess.
Ihre Vorteile auf einem Blick
Zeitersparnis: Keine manuellen Updates und kein Austauschen von Schildern & Inhalten, denn jetzt ist alles digital
Fehlervermeidung: Immer aktuelle und korrekte Informationen dank zentraler Verwaltung
Bessere Gästeerfahrung: Interaktive und intuitive Bedienung für Ihre Kunden – einfach scannen – bezahlen – genießen
Nachhaltigkeit: Weniger Papierabfall und Ressourcenverbrauch.
Modernes Erscheinungsbild: Digitale Preisschilder sorgen für einen innovativen Look und ein digitales Speiseerlebnis
Einlösung von Coupons: Beim Kaufprozess mit Scan & Go können auch Coupons und Loyalty Punkte eingelöst werden
Mobiles Zahlungserlebnis: Zahlungen werden einfach mobil abgewickelt – sodass eine klassische Kasse nicht mehr notwendig ist
Ein Schritt in die Zukunft
Mit dem NFC E-Paper setzen Sie auf digitale Präzision und Effizienz – und schaffen gleichzeitig ein modernes, nachhaltiges Gastronomieerlebnis. Ob in der Betriebsgastronomie – in Mensen oder im Catering: E-Paper-Displays sind die ideale Lösung, um Prozesse zu optimieren und Ihre Gäste zu begeistern.
Best Practice aus der Betriebsgastronomie
Ein führenderCaterer aus den Niederlanden zeigt, wie digitalePreisschilder in der Praxis echte Vorteile bringen: Preis- und Menüänderungen werden automatischeingespielt, Gästescannen die Displays bequem mit dem Smartphone und bezahlenmobil – ganz ohneklassischeKasse. Das spart Zeit im täglichenBetrieb, reduziertPapierverbrauch und macht die Abläufedeutlicheffizienter.
Ob in der Gastronomie oder in der Betriebsgastronomie – Gäste wünschen sich heute vor allem eins: einfache und vor allem bequeme Abläufe. Digitale Bestellmöglichkeiten am Tisch treffen dabei genau die Wünsche der Gäste. Laut einer aktuellen Studie* inzwischen 75 % der Gäste, dass digitale Menüs und Bestellungen ihr Speiseerlebnis optimieren. Warum also nicht auch einen digitaler Tischservice, der genau diese Bedürfnisse erfüllt – digital, direkt am Platz und ohne Mehraufwand für das Personal?
Weniger Wartezeit, mehr Transparenz und eine reibungslose Bestellabwicklung schaffen spürbaren Mehrwert – für Gäste und Küchen sowie Servicepersonal gleichermaßen. Gerade in Zeiten knapper Personalressourcen ist der digitale Tischservice daher mehr als nur ein Extra – er ist ein Schlüssel zu moderner, effizienter Gästebewirtung.
Wie kann man sowohl Gästen als auch Küchen- und Servicepersonal gerecht werden?
Die Betriebsgastronomie hat sich verändert. Gäste erwarten mehr Flexibilität und Service, besonders in hybriden Arbeitswelten mit flexiblen Pausenzeiten und kürzeren Aufenthalten. Küchen- und Servicepersonal wiederum stehen vor der Herausforderung, wachsenden Anforderungen mit knappen Ressourcen gerecht zu werden. Der Schlüssel liegt in digitalen Lösungen, die beide Seiten entlasten.
Digitaler Tischservice mit qnips: So funktioniert’s im Alltag
Ob spontane Mahlzeit oder geplante Mittagspause – digitaler Tischservice lässt sich an die jeweilige Situation der Gäste anpassen. Der gesamte Prozess läuft über die qnips App oder den Order Kiosk – digital, kontaktlos und ohne Aufwand. Die Gäste haben drei verschiedene Möglichkeiten, am Tisch bedient zu werden:
✅ Direkt am Tisch bestellen via QR-Code
Zuerst Sie nehmen Platz und scannen den QR-Code-Aufsteller am Tisch.
Sie dürfen sich ein Gericht aus dem Speiseplan auswählen, der sich in der qnips App öffnet.
Die Bestellung wird automatisch dem Sitzplatz zugeordnet.
Das Essen wird direkt zu Ihnen an den Tisch serviert.
✅ Vorbestellen & beim Eintreffen zuordnen
Sie bestellen schon vor der Mittagspause über die App oder über das Portal?Bei Ankunft wählen Sie Ihren Sitzplatz, scannen den QR-Code und somit ordnet sich die Bestellung zu.
Die Küche weiß sofort, an welchen Tisch das Gericht gebracht werden soll.
✅ Order Kiosk mit Tischnummer-Funktion
Wenn Sie keinen Zugang zu der qnips App haben, können Sie am Order Kiosk bestellen.
Die Tischnummer wird entweder eingegeben oder per QR-Code gescannt.
Auch hier erfolgt die Zuweisung der Bestellung automatisch.
Welchen Mehrwert bietet der digitale Tischservice für alle Beteiligten?
Durch den Einsatz eines optimierten Systems profitieren alle Beteiligten in der Betriebsgastronomie gleichermaßen:
Für Betriebsleiter ergeben sich eine bessere Planbarkeit, effizientere Abläufe und eine optimierte Gästeverteilung in der Kantine – was zu einer höheren Kapazitätsauslastung führt, ganz ohne zusätzlichen Personalaufwand.
Küchen- und Servicepersonal erleben eine strukturierte Organisation im Ausgabebereich, reduzierte Fehlerquoten dank klarer Tischzuweisungen und spürbare Entlastung durch weniger Rückfragen.
Die Gäste genießen ebenfalls Vorteile: kürzere Wartezeiten, ein komfortables und kontaktloses Bestellerlebnis sowie eine flexible Nutzung – egal ob spontan oder im Voraus geplant.
Ein typischer Kantinenbesuch – nur smarter
Es ist 12:30 Uhr in der Kantine. Julia kommt aus dem Meeting, bestellt ihr Essen unterwegs per App und scannt am Tisch nur noch den QR-Code. Keine Schlange, kein Tablett-Balancieren – sie lehnt sich zurück, kurz darauf wird das Essen direkt an ihren Platz gebracht. Während früher die Mittagspause mit Warten begann, startet sie jetzt entspannt mit einem Klick. Die Küche arbeitet strukturierter, der Service gezielter – und Julia genießt ihre Pause wirklich als Pause.
Fazit: Wo Komfort auf Effizienz trifft
Digitaler Tischservice bietet einen echten Mehrwert für Gäste, Küchen- und Servicepersonal, sowie auch für Betriebsleiter. Er schafft mehr Komfort für Besucher, reduziert Wartezeiten und macht die Mittagspause entspannter – ohne Zusatzaufwand für das Personal. Gleichzeitig sorgt er für strukturierte Abläufe in der Küche, eine effizientere Planung und reduziert Stress in Stoßzeiten.
Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel ist das eine smarte Lösung, um mit weniger Ressourcen ein besseres Gästeerlebnis zu schaffen.
Die Deadline an digitale Zugänglichkeit rückt immer näher. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz tritt ab dem 28.06.2025 in Deutschland in Kraft. Doch was bedeutet das konkret in der Umsetzung für qnips als Unternehmen, und welche Verantwortung tragen Sie als unsere Kund:innen?
In unserem letzten Blogbeitrag haben wir die Grundlagen der neuen Richtlinie beleuchtet. Heute zeigen wir, wie wir bei qnips, und wie Sie als unsere Kund:innen aktiv Barrierefreiheit umsetzen können.
Zugänglichkeit beginnt bei uns: So arbeitet qnips barrierefrei
Bei qnips verstehen wir Barrierefreiheit nicht als zusätzliche Funktion, sondern als festen Bestandteil unserer Produktentwicklung. Schon frühzeitig haben wir begonnen, die Kriterien für Zugänglichkeit systematisch in unsere Plattformen zu integrieren. Welche Richtlinien des neuen Gesetzes in qnips Verantwortung liegen, erfahren Sie hier:
Die vier Prinzipien der digitalen Barrierefreiheit:
Wahrnehmbarkeit: Digitale Inhalte müssen für alle Sinnesarten wahrnehmbar sein – egal ob man sehen, hören oder andere Sinne nutzen kann.
Bedienbarkeit: Alle Funktionen einer Website oder App müssen bedienbar sein – auch ohne Maus oder bei motorischen Einschränkungen.
Verständlichkeit: Die Inhalte und die Bedienung müssen für alle Nutzergruppen verständlich sein – auch bei kognitiven Einschränkungen oder geringer Sprachkompetenz.
Robustheit: Bezeichnet im Kontext der Barrierefreiheit die Fähigkeit von Inhalten, zuverlässig von verschiedenen Benutzeragenten (z. B. Browsern oder Hilfstechnologien) interpretiert zu werden – auch wenn sich Technologien weiterentwickeln.
Folgende Punkte zählen unter die Wahrnehmbarkeit in der Verantwortung von qnips:
Notwendige Anweisungen dürfen nichtausschließlich per sensorischenFähigkeiten bedienbar sein (1.3.3)
Beispiel: Anweisungen wie „Klicken Sie auf den roten Button“ sind problematisch, da sie sich nur auf Farbe beziehen. Barrierefrei wäre: „Klicken Sie auf den roten Button mit der Aufschrift ‚,Weiter‘.“
Der Sinn und die Anforderung jedes Eingabefeldes kann durch eine Assistenz-Software mittels Programmcode bestimmt werden (1.3.5)
Videos die länger als 3Sekunden sind, müssen pausierbar sein und die Lautstärke unabhängig von der systemeigenen Lautstärke einstellbar sein (1.4.2)
Die Größe des Textes kann bei Bedarf bis zu 200%vergrößert werden, ohne die Funktion einzuschränken (1.4.4)
Texte passen so in das Display ein, dass ein Scrollen in maximal eine Richtung erforderlich ist (1.4.10)
Texte oder Buchstaben dürfen weder in Inhalt noch Funktion eingeschränkt werden, wenn bestimmte Text-Parameter wie z.B. Zeilenabstand per Programmcode geändert würden (1.4.12)
Beispiel: Ein Nutzer ändert in seinem Browser den Zeilen- und Absatzabstand, um Inhalte besser lesen zu können. Die qnips-Seite passt sich problemlos an: Texte bleiben vollständig sichtbar, Funktionen wie „Bestellen“ oder „Gericht merken“ funktionieren weiterhin. Inhalte überlappen nicht, und nichts wird abgeschnitten – so erfüllt qnips die Anforderungen an flexible, barrierefreie Textdarstellung.
„Mouse-Over“-Inhalte bleiben sichtbar solange der Mauszeigerdarüberschwebt und sind manuell schließbar (1.4.13)
Unter die Bedienbarkeit fallen folgende Richtlinien:
Alle Funktionen einer Website oder App müssen vollständig mit der Tastaturbedienbar sein – auch ohne Maus oder Touch-Gesten (2.1.1)
Wenn der Tastaturfokus per Tastatur an eine bestimmte Stelle bewegt werden kann, muss der Fokus auf die gleicheWeise auch wieder zurückbewegt werden können (2.1.2)
Software-eigene Befehle per Tastenkombinationen müssen deaktivierbar oder anpassbar sein (2.1.4)
Zu zeitlichenBegrenzungen wie z.B. Countdowns gibt es Vorwarnungen und die Möglichkeit zur Verlängerung, außer diese zeitlichen Begrenzungen sind an unabänderliche oder fremdbestimmte Ereignisse gekoppelt (2.2.1)
Automatische Bewegende,Blinkende und Scrollende Elemente müssen pausierbar oder ausschaltbar sein (2.2.2)
Sich wiederholendeInhalte müssen umgehbar sein (2.4.1)
Websites haben einen Titel, der das Thema und/oder Inhaltbeschreibt (2.4.2)
Elemente der Website sollen in der gleichenReihenfolge anzusteuern sein, wie sie auch visuell und inhaltlich auf der Seite angeordnet sind (2.4.3)
Der Text eines Links muss den Zweck des Links eindeutig beschreiben (2.4.4)
Unterseiten einer Website müssen unabhängig von der Startseite anzusteuern sein (2.4.5)
Beispiel: Im qnips Catering Portal kann man jede Unterseite – zum Beispiel den Speiseplan, die Bestellübersicht oder die Allergiehinweise – direkt aufrufen, ohne erst über die Startseite zu gehen. Das hilft besonders Menschen, die Lesehilfen oder Sprachsteuerung nutzen, weil sie gezielt dorthin springen können, wo sie hinwollen.
Wenn man mit der Tastatur durch eine Website geht, muss immer guterkennbar sein, welches Element gerade aktiv ist – zum Beispiel durch eine sichtbare Umrandung. Menschen mit Screenreader müssen den Fokus ebenfalls hören können. Aktionen sollen auch per Tastatur oder Sprache möglich sein – also ohne Maus (2.4.7)
Der Nutzer soll Information über derzeitiges Befinden der Website erhalten (z.B. das Befinden auf Start- oder Unterseiten) (2.4.8)
Alle Funktionen, die normalerweise mehrere Finger oder eine bestimmteBewegung brauchen, sollen auch mit einem einzelnen Finger und ohne komplizierte Gesten nutzbar sein – außer wenn genau diese Geste unbedingt nötig ist (2.5.1)
Ein „Löschen“-Button sollte nicht sofort beim Draufklicken reagieren, sondern erst beim Loslassen – so kann man noch abbrechen, falls man sich vertippt hat (2.5.2)
Der Textinhalt eines einzelnen Textes oder auch eines Textes in Bildern muss auch im Programmcode hinterlegt sein (2.5.3)
Wenn die Bedienung ein Bewegen des Geräts erfordert (z. B. schütteln oder kippen), soll es auch eine andere Möglichkeit geben, es über Schaltflächen oder Menüs zu bedienen – außer die Bewegung ist nötig oder gerade für Barrierefreiheit gedacht (2.5.4)
In qnips Händen liegen folgende Punkte der Verständlichkeit:
Im Programmcode ist gekennzeichnet in welcher Sprache der Inhalt geschrieben ist – zum Beispiel, ob es Deutsch, Englisch oder eine andere Sprache ist (3.1.1)
Wenn in einem Text die Sprache wechselt – zum Beispiel von Deutsch zu Englisch – soll die Software das erkennen können, damit z. B. Screenreader richtig vorlesen. Ausnahmen sind Eigennamen, Fachbegriffe oder spezieller Jargon (3.1.2)
Wenn man den Fokus mit der Tastatur oder Maus auf z.B. ein Dropdown steuert, muss dieses über bspw. “Escape” einfach zu verlassen sein und dem Nutzer so ermöglichen den Fokus zum nächsten Element bewegen zu können. Damit wird verhindert, dass der Tastaturfokus in solchen Elementen festhängt (3.2.1)
Wenn sich Elemente durch Eingaben des Nutzers ändern, muss der Nutzer vorher darüber informiert werden, was und inwiefern sich etwas ändert (3.2.2)
Wichtig ist, dass die Menüführung auf jeder Seite immer gleich aussieht und immer am gleichen Platz zu finden ist. So können alle Besucher sich besser zurechtfinden (3.2.3)
Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie haben keine Sehkraft und Sie besuchen eine Website und finden das Menü oben rechts. Sie klicken sich durch verschiedene Seiten – doch plötzlich ist das Menü verschwunden oder an einem anderen Ort. Sie müssen neu suchen und verlieren die Orientierung. Damit genau das nicht passiert, ist eine einheitliche Menüführung entscheidend: Wenn das Menü auf jeder Seite gleich aussieht und immer am gleichen Platz bleibt, finden Sie sich leichter zurecht und können die Website stressfrei nutzen.
Wenn ein Element auf einer Website die gleiche Aufgabe hat (z. B. ein Button zum Absenden), muss es immer gleich aussehen und gleich funktionieren. Das hilft allen, sich besser zurechtzufinden (3.2.4)
Wenn jemand ein Formular falschausfüllt, soll die Website genau sagen, wo der Fehler ist und was falsch war – und zwar in klar lesbarem Text (3.3.1)
Beispiel: Eine Mitarbeiterin möchte über das qnips Catering Portal ein Mittagessen vorbestellen. Im Formular gibt sie ihren Namen und das gewünschte Gericht korrekt ein, vergisst aber, ihre E-Mail-Adresse anzugeben – ein Pflichtfeld für die Bestellbestätigung. Nach dem Absenden des Formulars erhält sie folgende Rückmeldung direkt unter dem entsprechenden Feld:
Das E-Mail-Feld ist zusätzlich deutlich mit einer roten Umrandung versehen, sodass der Fehler auch visuell sofort erkennbar ist. Das Formular setzt den Tastaturfokus automatisch auf das fehlerhafte Eingabefeld. Außerdem ist die Fehlermeldung so eingebunden, dass sie von Screenreadern vorgelesen wird.
Wenn Nutzer etwas eingeben sollen, wie z. B. Name oder E-Mail, müssen die Felder klar beschriftet sein oder eine kurze Anleitung geben, was erwartet wird (3.3.2)
Wenn ein Fehler erkannt wird und klar ist, wie man ihn verbessern kann, soll die Website den Nutzer dabei unterstützen – zum Beispiel mit einem Hinweis. Es sei denn, dies würde sensible Daten sichtbar machen, die mehrere Leute an z.B. einem in der Öffentlichkeit nutzbaren Display einsehen könnten (3.3.3)
Bei wichtigen Dateneingaben wie bei Käufen oder Verträgen muss der Nutzer Fehler korrigieren und/oder seine Eingaben vor dem Absenden gesammelt einsehen und/oder versendeteDatenstornieren können (3.3.4)
Unter die Robustheit fallen folgende Richtlinien:
Im Programmcode haben Elemente komplette Start- und End-Tags, sind Elemente entsprechend ihrer Spezifikationen verschachtelt, enthalten Elemente keine doppelten Attribute und alle IDs sind einzigartig, außer wenn die Spezifikationen diese Eigenschaften erlauben (4.1.1)
Bedienelemente müssen für assistierendeSoftwareverständlich sein. Deshalb im Programmcode muss für jedes Element Name, Rolle, Zustand und Änderungen erkennbar sein (4.1.2)
Beispiel: Damit Menschen mit Hilfsprogrammen wie Screenreadern qnips gut nutzen können, sagt der Code zu jedem Knopf oder Auswahlfeld genau, was es ist, wie es heißt und ob es gerade aktiviert ist. Zum Beispiel hört man beim Button „Jetzt bestellen“, dass es ein Button ist und ob die Bestellung angekommen ist. So wissen alle Nutzer*innen genau, was auf der Seite passiert.
Statusmeldungen zu Elementen müssen für assistierendeSoftware erkennbar sein, ohne dass sie vom Nutzeraktivangesteuert wurden (4.1.3)
Folgendes liegt in der Verantwortung von unseren Kund:innen:
qnips trägt die technische Grundlage für eine barrierefreie Zugänglichkeit. Unsere Kund:innen sind ebenfalls eigenständig für eine barrierefreie Nutzung verantwortlich. Sie müssen in ihren täglichen Aufgaben/Arbeitsalltag Aspekte der Barrierefreiheit berücksichtigen und integrieren.
Dazu finden Sie hier eine Checkliste, in der Sie alle Punkte auf einen Blick sehen, die in Ihrer Verantwortung für eine barrierefreie Umsetzung liegen:
Unter die Wahrnehmbarkeit zählen folgende Aspekte:
Alt Texte müssen für Bilder hinterlegt werden, die der Kunde selbst pflegt über die Content Beschreibung (1.1.1)
Videos müssen entweder einen Untertitel oder eine Textalternative enthalten. Das heißt: Entweder ein Video mit eingebetteten oder zuschaltbaren Untertiteln bereitstellen oder – wenn kein Video nötig ist – den gleichen Inhalt in Textform anbieten, der von Screenreadern vorgelesen werden kann (1.2.1 bis 1.2.5)
Videos mit Ton brauchen Untertitel, außer das Audio ist bereits eine barrierefreie Alternative zu Text (1.2.2)
Als Alternative für Audio- und Videomedien gibt es Dokumente oder Audiodeskription (1.2.3)
Aufgezeichnete Videos bieten Audiodiskreption an (1.2.5)
Informationen dürfen nicht allein durch Farbe vermittelt werden. Es bedarf mindestens eines erklärenden Textes. (Z.B. ein Ampelsystem) (1.4.1)
Für Bilder, die Text enthalten muss das Kontrastverhältnis mindestens 4,5:1 betragen. Ein niedrigeres Verhältnis von 3:1 ist nur dann erlaubt, wenn der Text mindestens 18pt groß oder 14pt fett ist. Reine Dekorationsbilder- und Texte oder auch Logos sind von dieser Regelung ausgeschlossen (1.4.3)
Es sollte besser lesbarer, echter Text statt eingebetteten Text in Bildern verwendet werden – außer es geht nicht anders (1.4.5)
Wichtige visuelle Elemente wie Zustandsanzeigen oder Teile von Grafiken müssen deutlich erkennbar sein und mindestens ein Farbkontrastverhältnis von 3:1 zu ihrer Umgebung haben – außer sie sind inaktiv, vom Nutzer nachträglich eingefärbt oder unbedingt in dieser Farbigkeit zu nutzen (1.4.11)
Außerdem sollten Sie folgende Aspekte der Bedienbarkeit berücksichtigen:
Visuelle Effekte, die schnell blinken oder intensive Farbwechsel enthalten, müssen so gestaltet sein, dass sie nicht mehr als drei Blinken pro Sekunde aufweisen und keine starken Kontrastblitze enthalten. Andernfalls sind Anpassungen oder Alternativen nötig, um das Risiko photosensitiver Anfälle zu vermeiden (2.3.1)
Jede Überschrift muss das Thema des folgenden Abschnitts deutlich benennen. Jede Beschriftung an Buttons oder Eingabefeldern muss eindeutig sagen, was passiert bzw. eingegeben wird. So finden alle Nutzer*innen schneller, was sie suchen, und können interaktive Elemente richtig nutzen (2.4.6)
Hilfreiche Tools, die bei einer barrierefreien Plattform unterstützen
Unternehmen, die eine barrierefreie Website umsetzen möchten, können auf verschiedene hilfreiche Tools zurückgreifen: Mit Screenreadern wie NVDA, VoiceOver oder TalkBack lässt sich testen, ob Inhalte für sehbehinderte Nutzer gut zugänglich sind. Browser-Erweiterungen wie axe DevTools, Lighthouse oder “Accessibility Insights” prüfen automatisiert WCAG-Konformität und machen auf fehlende Alt-Texte, fehlerhafte ARIA-Attribute oder mangelhafte Fokusführung aufmerksam. Farbkontrast-Checker (z. B. Contrast Checker von WebAIM oder das “Colour Contrast Analyser”-Tool) stellen sicher, dass Texte und grafische Elemente ausreichend lesbar sind. Entwickler können zusätzlich CI-Integrationstools wie Pa11y oder axe-core in ihre Build-Prozesse einbinden, um kontinuierlich automatische Tests durchlaufen zu lassen. Für das Design bieten Plugins in Figma oder Adobe XD (etwa “Able” oder “Stark”) schon in der Entwurfsphase Kontrast- und Farbsehschwäche-Simulation, und barrierefreie Komponentenbibliotheken wie Material UI oder Reach UI sorgen dafür, dass gängige Widgets (Buttons, Formulare, Modals) von Haus aus zugänglich sind.
Unser Ziel: Digitale Teilhabe für alle
Barrierefreiheit ist mehr als eine gesetzliche Verpflichtung – sie ist ein Ausdruck von Respekt und Zukunftsfähigkeit. Es fordert – und es fördert: Innovation, Nutzerzentrierung und soziale Verantwortung. Wir bei qnips stehen bereit, diesen Weg gemeinsam mit unseren Kunden zu gehen – durch Beratung, technologische Lösungen und partnerschaftliche Zusammenarbeit.
In Deutschland tritt ab dem 28.06.2025 das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz in Kraft, dass auf der Richtlinie EN 301549 „Barrierefreiheitsanforderungen für Informations- und Kommunikationstechnologien-Produkte und-Dienstleistungen“ für die produktbezogene Barrierefreiheit basiert. Doch für wen explizit gilt diese Regelung, und was umfasst diese? Das erfahren Sie hier!
WasgenauistdieEN 301 549 eigentlich?
Die EN 301 549 steht für „Barrierefreiheitsanforderungen für Informations– und Kommunikationstechnologien–Produkte und-Dienstleistungen“, der in Deutschland ab dem 28.06.2025 ein Standard ist. Ziel dieses Standards ist es, digitale Produkte und Dienstleistungen – wie Websites, Apps,Software, Hardware und digitaleDokumente – für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zugänglich zu machen. Damit soll sichergestellt werden, dass alleNutzer, unabhängig von physischen, sensorischen oder kognitiven Einschränkungen, problemlos auf digitale Inhalte und Technologien zugreifen können.
Welche Themen umfasst die neue Richtlinie?
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz wird ein zentraler Aspekt digitaler Angebote. Websites und Apps sollten über eine intuitiveNavigation, z.B. ausreichende Kontraste sowie eine vollständige Tastaturbedienbarkeit verfügen und mit Sprachausgabe kompatibel sein. Dokumente und PDFs müssen barrierefrei gestaltet sein, etwa durch Alternativtexte für Bilder. Auch Hardware sollte inklusiv sein, mit tastbarenBedienelementen oder Sprachsteuerung. Audiovisuelle Inhalte profitieren von Untertiteln und Bildbeschreibung, während die Kompatibilität mit unterstützendenTechnologien wie Vorleseprogramme oder tastbareTextzeilen essenziell ist. Nur so wird digitale Teilhabe für alle Menschen gewährleistet.
Für wen gelten diese Richtlinien?
Die neue Richtlinie zu der Barrierefreiheit im groben gilt für:
Öffentliche Stellen
Private Unternehmen
Öffentliche Auftraggeber
Entwickler und Designer
Somit betrifft die Richtlinie sowohl öffentliche als auch privateUnternehmen, insbesondere solche, die digitaleInhalte oder Dienste anbieten. Ziel ist es, die digitale Welt für alle Menschen, unabhängig von ihren Fähigkeiten, zugänglich und nutzbar zu machen.
Was ist die Folge gegen Richtlinienverstöße?
Was passiert, wenn Unternehmen sie nicht einhalten?
Öffentliche Stellen:
Bei Verstößen können Betroffene eine Beschwerde einreichen.
In einigen Ländern drohen Strafen oder Sanktionen.
Private Unternehmen:
Nationale Behörden können bei Verstößen Bußgelder verhängen.
Wo liegen bei der neuen Vorgabe die Vor- und Nachteile für Unternehmen?
Vorteile der Barrierefreiheit für Unternehmen:
Neben der rechtlichen Verpflichtung bringt digitale Barrierefreiheit viele Vorteile:
Es entsteht eine größereZielgruppe, denn auch Menschen mit Behinderungen haben dann die Möglichkeit Softwares oder Apps digital zu nutzen. Außerdem spielt die bessere Nutzbarkeit eine wichtige Rolle. Sie sorgt für klare Strukturen & gute Lesbarkeit für alle Nutzer*innen. Ein weiterer Vorteil ist die Optimierung der Suchmaschinen, denn Barrierefreie Websites sind oft besser für Suchmaschinen optimiert. Mit der Einhaltung der rechtlich vorgelegten Regeln, entsteht Rechtssicherheit, bei denen Unternehmen Abmahnungen und Bußgelder vorbeugen können.
Herausforderungen bei der Umsetzung von Barrierefreiheit für Unternehmen:
Ein häufiges Problem bei der Umsetzung von Barrierefreiheit ist, dass viele Entwickler die Anforderungen nicht kennen. Außerdem fehlen ihnen oft zeitliche oder finanzielleRessourcen für barrierefreie Anpassungen. Dazu kommt es auch häufig vor, dass Unternehmen ältereSoftwares oder Websites besitzen, die schweranpassbar sind.
Wie geht qnips mit dem neuen Barrierefreiheitsstärkungsgesetz um?
Wir arbeiten bereits an den Anforderungen der EN 301 549. Dazu zählt beispielsweise die Unterstützung von Screenreadern, auch Bildschirmvorleser genannt. Das bedeutet, dass bei Bestandteilen der Benutzerschnittstelle, die Beschriftungen (Labels) mit Text oder Bildern enthalten, der Name den visuell angezeigten Text enthält. Für qnips bedeutet das z.B., das jegliche Interaktionsflächen bzw. Buttons (sowie deren jeweiliger Status) genauso mit Text gelabelt werden und so besser von Screenreader interpretiert werden. Wir machen mal ein Beispiel: Du hast in der App eine Checkbox in der du einen Haken setzen musst, um eine Aktion durchzuführen. Jetzt stell dir vor du kannst nichts sehen und verlässt dich nur darauf, dass dein Handy dir vorliest, was du gerade auf dem Bildschirm sehen solltest. Dann muss diese Checkbox die Information tragen wo sie sich befindet, wofür sie da ist und ob der Haken schon gesetzt ist oder noch nicht. Alle bisher aktiven digitalen Anwendungen haben für ihre Umsetzung der Barrierefreiheitsrichtlinie eine Kulanzzeit von 4–5 Jahren. Alle aktuellen qnips Anwendungen erfüllen die neuen Anforderungen schon zum Großteil. Digitale Anwendungen, die erst zukünftig erscheinen, müssen die Vorgaben schon erfüllen. Bei qnips werden die Vorgaben bereits mit dem Redesign der Appsabgedeckt. An unseren CateringPortalen werden aktuell noch Anpassungen bis zum Stichtag vorgenommen.
Verantwortung für eine zugängliche digitale Zukunft
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ist zentral für eine barrierefreiedigitaleGesellschaft. Sie ermöglicht Menschen mit Behinderungen gleichberechtigtenZugang zu digitalen Angeboten – und verbessert gleichzeitig die Nutzbarkeit für ältereMenschen und für vieleandere. Für Organisationen in der EU ist die Einhaltungverpflichtend und fördert eine inklusive, diskriminierungsfreieOnline–Welt. Auch wir bei qnips setzen diese Richtlinie bereits um.
In diesem Artikel erfahren Sie mehr über das neue VytalMehrwegsystem, das jetzt nahtlos in die qnipsApp integriert ist! Damit wird es noch einfacher, Einwegabfälle zu vermeiden – ganz ohnePfand. Bestellen, bezahlen und Mehrweg nutzen. So sparen Sie nicht nur jede Menge Einweg in Ihrer Kantine, sondern können Mehrweg ganz einfach in bestehendeProzesseintegrieren. Erfahren Sie hier mehr über die Vorteile dieser neuen Integration!
Nachhaltigkeit trifft Digitalisierung
Die Gastronomie steht vor großen Herausforderungen: Gesetzliche Vorgaben zur ReduzierungvonEinwegverpackungen und die steigende Nachfrage der Gäste nach nachhaltigen Lösungen machen es notwendig, umweltfreundlicheAlternativen anzubieten. Genau hier setzt die Integration von Vytal und qnips an! Gemeinsam ermöglichen Sie Ihren Gästen in der Betriebsgastronomie eine digitaleundbequeme pfandfreie Mehrweglösung.
Aus welchem Grund Mehrwegsysteme die Zukunft sind
Jährlich landen allein in Deutschland über 280.000TonnenVerpackungsmüll aus dem Take-Away- und Delivery-Bereich im Abfall. Das ist nicht nur ökologisch bedenklich, sondern auch wirtschaftlich ineffizient. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, nachhaltigeVerpackungslösungen anzubieten, ohne den Betriebsablauf zu komplizieren. Digitale Mehrwegsysteme wie Vytal bieten eine effizienteLösung, durch die bislang über 19 MillionenEinwegverpackungeneingespart werden konnten:
Keine Einwegverpackungen mehr – wenigerMüll, mehrNachhaltigkeit
Einfache Handhabung ohnePfand für Kunden und Gastronomen
DigitaleVerwaltung von Mehrwegbehältern über die qnips-App
Richtlinien und Gesetze der Mehrwegpflicht werden selbstverständlich berücksichtigt
Die Vytal X qnips Integration – so funktioniert’s
Dank der vollständigen Integration des Vytal Mehrwegsystems in die qnips-Plattform profitieren Kantinen und Gäste von einem vereinfachten und positiverenSpeiseerlebnis. Die Nutzung ist denkbar einfach:
Bestellung aufgeben: Gäste bestellen wie gewohnt über den Speiseplan in der qnips-App.
Mehrweg aktivieren: Mit einem Klick in dem Warenkorb kann die Vytal-Mehrwegoption direkt hinzugefügt werden.
QR-Code scannen: Der Gast scannt die Mehrwegbehälter anhand des QR-Codes und anschließend wird das Datum, an dem der Behälter ausgeliehen wurde, die Uhrzeit sowie der Name des Behälters in der App des Gastes vermerkt.
Erinnerungen und Übersicht: Die qnips App beinhaltet eine Vytal Kategorie, die rechtzeitig über das Rückgabedatum informiert, damit keine Behälter vergessen werden zurückzugeben.
Genießen und zurückgeben: Nach der Nutzung können die Behälter problemlos in der Kantine zurückgegeben werden. Falls sich der Gast nicht an das Rückgabedatum hält, hat der Caterer über das Tracking die Möglichkeit, eine Geldstrafe einzufordern. Die Rückgabequote liegt bei über 99%, das zeigt, dass Gäste bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – wenn der Prozess simpel ist.
Außerdem sorgt dieses System für gute Planbarkeit für den Caterer und erleichtert den Gästen einen langen Rückgabeweg Dank des integriertenRückgabesystems in der Kantine.
Vorteile für Kantine & Gäste
Durch die Integration von qnips wird die Nutzung des Vytal-Mehrwegsystems noch komfortabler.
Für Betriebscaterer:
NachhaltigeVerpackungslösung direkt in das Bestellsystem eingebunden
StärkereKundenbindung durch moderne Nachhaltigkeitsstrategie
SenkungderMüllentsorgungskosten für Events und Veranstaltungen
Für Gäste:
Komfortables, pfandfreies Mehrwegsystem
Nachhaltige Wahl ohne zusätzliche Kosten
Problemlose Wiederverwendung durch den unkompliziertenAblauf
Bequem, schnell, hygienisch – und ganz ohne Pfand
Dank der nutzerfreundlichenqnipsApp ist keine zusätzliche App erforderlich
Die optimale Mehrweglösung für Homeoffice oder essen außerhalb der Kantinenzeiten
Die Mehrwegbehälter sind auch idealfürden Transport und den VerzehrzuHause. Die Gäste können in der Kantine ein Gericht auswählen und die Vytal-Mehrwegbox in der App hinzufügen, so dass die Box einfach ausgeliehen und späterzurückgegeben werden kann.
Die Alternative ist der Verzehraußerhalb der Kantinenöffnungszeiten, wo die Mehrwegboxen in intelligentePickup–Boxen integriert werden können und jederzeit abholbereit und umweltfreundlich deponiert sind.
Jetzt nachhaltig genießen – Werde Teil der Lösung!
Die Zukunft der Gastronomie ist digital und nachhaltig – und mit der qnips X Vytal-Integration jetzt noch einfacher! Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihr Lieblingsessen umweltfreundlich zu genießen und werden Sie Teil der Mehrweg-Revolution. Die Zahlen zeigen: Es funktioniert – und zwar im echten Alltag. Wer heute auf Mehrweg setzt, handelt nicht nur nachhaltig, sondern smart. Es spartRessourcen, reduziertKosten und hinterlässt einen positivenFußabdruck.
Jede eingesparte Verpackung zählt. Jede Rückgabe macht einen Unterschied. Und gemeinsam können wir das System verändern.