#qnipsgoesgreen – unsere Reise zur CO2-Neutralität! | PART 1

qnips goes green

In den letzten 10 Jahren haben wir uns als Team und die qnips Plattform stetig weiterentwickelt. Wir haben neue Trends und Technologien verfolgt und waren immer auf der Suche nach den neuesten Innovationen. Gemeinsam mit unserer Kundschaft haben wir uns neuen Aufgaben und Herausforderungen gestellt und uns inspirieren lassen. Unser Team hat sich mittlerweile mehr als verdoppelt und mit dieser Entwicklung nehmen wir auch unsere Unternehmensverantwortung noch ernster. Deshalb möchten wir einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und uns auf den Weg zur CO2-Neutralität machen!

Auch für uns hat Nachhaltigkeit eine wichtige Bedeutung

Für unsere Kundschaft in der Betriebsgastronomie ist das Thema Nachhaltigkeit schon länger ein wichtiger Faktor für die Zukunftsorientierung. Durch ihre Anregungen konnten wir gemeinsam einige Projekte umsetzten, mit denen unsere Kundschaft bereits Schritte in Richtung Klimaneutralität machen konnten. Jetzt möchten auch wir mit qnips als Unternehmen konkret Verantwortung in Sachen Nachhaltigkeit übernehmen. Wir wollen klimaneutral werden und unseren CO2-Fußabdruck reduzieren, beziehungsweise kompensieren. Dazu wollen wir dieses Ziel im ersten Schritt als Unternehmen erreichen, um anschließend auf dieser Basis auch unsere Produkte CO2-neutral anbieten zu können.

Wie werden Emmissionen für CO2-Neutralität überhaupt gemessen?

Das sogenannte GHG-Protokoll dient zur Orientierung für die Messung von Treibhaus-gasemissionen. Bereits in den 1990er Jahren begannen das World Resources Institute (WRI) und der World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) gemeinsam mit Unternehmens-partnern einen Aktionsplan für den Klimawandel und die Messung von Treibhausgasemissionen zu entwickeln. Im Jahr 2001 wurde die erste Version des GHG-Unternehmensstandards veröffentlicht und bis heute um weitere Leitlinien und Berechnungs-instrumente ergänzt. Das GHG-Protokoll (GreenHouseGas) schafft umfassende globale und standardisierte Rahmenbedingungen für die Messung und das Management von Treibhaus-gasemissionen im privaten und öffentlichen Sektor, aus Wertschöpfungsketten und aus Maßnahmen zur Emissionsminderung (vgl. https://ghgprotocol.org/standards).

Wie kann man als Unternehmen den eigenen CO2-Fußabdruck messen?

Emissionen werden eingeteilt in drei Bereiche: Scope 1, Scope 2 und Scope 3

Zu Beginn unserer Reise steht das Scoping (Festlegen eines Untersuchungsumfangs) und das Sammeln wichtiger Daten zu unserer aktuellen CO2-Bilanz. Wie kommen unsere Mitarbeitenden zur Arbeit und welche Kraftstoffe nutzen sie dafür? Wie sieht es mit Lieferketten für Bürobedarf aus und wie viel CO2 fällt durch die Nutzung von Software und Computern an? Mit Cozero haben wir einen Partner gefunden, der uns bei genau diesen Fragen unterstützt. Wir können übersichtlich und transparent all unsere Emissionen tracken und gleichzeitig einer ersten Bewertung unterziehen. Das Cozero Dashboard hilft dabei das GHG-Protokoll zur Messung der unternehmenseigenen Emissionen übersichtlich umzusetzen und teilt die Daten des Scopings in drei Bereiche.

Scope 1: Hierzu zählt alles was wir als Unternehmen direkt verursachen, also Emissionen unseres Bürogebäudes und unserer Firmenwägen etc.
Scope 2: Das sind alle zusätzlichen Emissionen, die wir verursachen, zum Beispiel durch eingekauften Strom, Fernwärme und Kältetechnik für den Eigenbedarf.Scope 3: Hierzu zählen alle Emissionen die wir zusätzlich zu unserer eigentlichen unter-nehmerischen Tätigkeit ver-ursachen: z.B. Pendel-verkehr, Geschäftsreisen, IT, Paketversand etc.

Unsere Erfahrungen mit dem Scoping für CO2-Neutralität

Als wir uns eingehend damit beschäftigt haben, welche Emissionen wir als Unternehmen verursachen, war es zunächst gar nicht so einfach genau zu differenzieren, welche Daten für uns als Unternehmen im ersten Schritt relevant sind und nicht durch die Nutzung unserer Produkte hervorgerufen werden. Außerdem standen vor allem unsere Kolleginnen aus dem BackOffice vor der Aufgabe alle Belege und Abrechnungen des letzten Jahres zu den entsprechenden Scoping-Bereichen herauszusuchen. Auch die Daten in Scope 3 waren eine Herausforderung, da diese nur indirekt mit uns als Unternehmen zu tun haben. Wir haben an vielen Stellen Nachforschungen bei Dienstleistenden und Partner:innen getätigt, um die entsprechenden Mengen und benötigten Daten zu ermitteln.

qnips wird CO2-neutral!

Zusätzlich mussten wir uns eingehend damit beschäftigen, wie wir die interne Koordination für die Pflege der Daten managen wollen. Viele Verträge und Abrechnungen haben nicht immer dieselben Abrechnungszeiträume. Deshalb müssen die Daten im Dashboard kontinuierlich ergänzt werden und der CO2 Ausstoß kann verändern. Bei den Positionen wie Stromverbrauch oder Engergie, war das Scoping allerdings dann einfacher als erwartet, da wir dort gut über die berechneten Summen aus den Nebenkostenabrechnungen tracken konnten. Wir befinden uns also auf einem sich stetig wandelnden Optimierungsprozess und freuen uns mit Beendigung des Scopings nun ein erstes Zwischenziel erreicht zu haben.  

qnips CO2-Ausstoß im vergangenen Jahr – wie geht es jetzt weiter?

Mit Beendigung des Scopings haben wir nun eine erste Gewissheit über unseren CO2-Ausstoß und damit eine Grundlage, auf der wir nun Maßnahmen für die CO2-Neutralität aufbauen können. 115 Tonnen an Kohlenstoffdioxid haben wir im vergangenen Jahr als Unternehmen ausgestoßen. Das ist so viel wie zweidrittel der Emissionen eines vollbesetzten Flugzeuges auf einem Flug von Frankfurt nach Südafrika. Hauptquellen waren dabei der Kraftstoffverbrauch unserer Leasing-Fahrzeuge und eingekaufte digitale Dienstleistungen von z.B. internen Verwaltungsprogrammen. Oftmals wird der Co2-Ausstoß von digitalen Produkten und Hilfsmitteln wie Computern, Laptops oder Internetnutzung unterschätzt. Wie wir nun mit diesem CO2-Fußabruck umgehen und Maßnahmen für die Neutralisierung und Kompensation entwickeln, erfahren Sie in PART 2 unserer Reise zur CO2-Neutralität!

Mit intelligenten Speiseplänen zum Vorreiter in Sachen Klima- und Umweltfreundlichkeit

Wussten Sie, dass unsere Lebensmittelversorungskette heutzutage 1/3 der weltweiten Treibhausgasemissionen ausmacht? Wie und was wir essen, trägt demnach mehr zur globalen Erwärmung bei als die Schifffahrt und Transportindustrie. Durch die intelligente Zusammenstellung von Speiseplänen können wir unsere Lebensqualität und Umweltbelastung enorm verbessern. Hier spielen neben dem CO2-Fußabdruck auch weitere Faktoren wie die tropische Entwaldung, der Tierschutz oder die Wasserknappheit eine Rolle.

In Kooperation mit dem Züricher Unternehmen Eaternity bietet qnips eine simple Lösung zur Integration von Umwelt- & Klima-Indikatoren in digitalen Speiseplänen. So können beispielsweise Gerichte mit artgerechter Tierhaltung, die sich an den natürlichen Lebensbedingungen der jeweiligen Tiere orientiert, im Speiseplan mit einem entsprechenden Label gekennzeichnet werden. Ihre Gäste können somit auf den ersten Blick erkennen, mit der Wahl welcher Menüs sie zu mehr Umweltfreundlichkeit beitragen. Neben der Tierhaltung können selbstverständlich weitere Indikatoren wie Entwaldung, Wasser- oder CO2-Fußabdruck berücksichtigt werden.

Sie interessieren sich für die Integration umweltbewusster Produktkennzeichnungen in Ihrer App? Dann vereinbaren Sie am besten noch heute einen Beratungstermin per E-Mail an info@qnips.io oder wenden Sie sich direkt an Ihren Ansprechpartner bei uns im Haus.